Geheimhaltung der Internetsperrlisten eine Farce

Internetzensur durch die Hintertür



Mal noch ein nettes Video zum Thema Internetzensur. Leider jedoch haben sich alle offenbar bisher kaum wirklich Gedanken über das Konzept gemacht, muss man annehmen. Im Grunde ist die Idee die Listen geheim zu halten nämlich ein ziemlicher WITZ.
Nameserver, die zu diesem Zweck manipuliert werden sollen, tauschen nämlich untereinander Informationen aus, um über die dabei entstehende Redundanz (Spiegelserver) die Ausfallsicherheit zu erhöhen. Problem hierbei ist, man kann diese Informationen abfragen und mit WHOIS Daten, bzw. auch denen von anderen DNS-Servern vergleichen und dabei auf ganz interessante Informationen stoßen, die alles andere als Geheimhaltung versprechen, denn die lustigen kleinen Stoppschildchen, die sich die Ministerin hat für uns einfallen lassen, finden sich irgendwo unter einer IP-Adresse, und man ahnt es schon, diese wird nun nach einer gewissen Anzahl Sperren gehäuft in den DNS-Listen auftauchen, die manipuliert wurden und zugleich nicht mit den DNS-Listen der Nameserver im Ausland übereinstimmen.
Nun könnte man zwar die Stoppschildchen-Adressen hinter mehreren IP-Adressen hinterlegen, doch das ändert im Grunde nichts, denn von Geheimhaltung kann keine Rede sein, wenn es um manipulierte DNS-Server bei deutschen oder auch europäischen Providern geht. In jedem Fall stimmen die Daten nicht mit denen der originalen DNS-Servern im Ausland überein, da manipuliert, und diese Daten lassen sich eben immer auch vergleichen.
Von Geheimhaltung kann prinzipbedingt keine Rede sein und ein Hannes, wer sich unter der Federführung von Frau von der Leyen solchen völlig verblödeten Unsinn hat ausdenken müssen.
Es zeigt sich, auch im Familienministerium wird das Licht in den Säcken in die Experten-Sitzungen unter Frau von der Leyen getragen werden müssen, das war eben nicht nur in Schilda notwendig.

Übrigens, wer glaubt, das alles ändere sich mit der Verschlüsselung der Kommunikation der DNS-Server untereinander, sollte gleich auch mal ein paar Säcke Licht in’s Ministerium tragen… vielleicht hilft das ja ein wenig?!

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Oktober 1st, 2009

Was mir zur Bundestagswahl und den Internetauftritten der Parteien am deutlichsten aufgefallen ist…

…die meisten Parteien bieten keine Möglichkeit Kommentare, Anregungen oder sonstigen Feedback zu ihren Internetinhalten zu hinterlassen. Das zeigt jedenfalls mir persönlich doch sehr deutlich, wie hoch die tatsächliche Bereitschaft der Parteien zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Bevölkerung einzuschätzen ist. Und so buhlt man zwar um die Stimme des Wählers, um anschließend behaupten zu können, man habe für die politischen Inhalte der jeweiligen Partei immerhin einen widerspruchslosen Wählerauftrag erhalten; allein, der Wähler wurde nie gehört, was die vermeintlich gewünschten politischen Inhalte angeht, denn er kam erst gar nicht zu Wort.

Tja, soviel zur Demokratie in Deutschland, in der Parteien alles tun, um den Wähler nicht zu Wort kommen lassen, bis hin zum generellen Sperren der Kommentarmöglichkeit bei Auftritten auf Plattformen wie zum Beispiel YouTube. Ob die Parteien Plattformen wie YouTube denn auch inhaltlich verstanden haben oder nur die Demokratie nicht?
Nun, ich hege gewisse Zweifel … sowohl was das Verständnis der Parteien um YouTube und dergleichen, als auch was gelebte Demokratie in der Parteienlandschaft angeht.

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Oktober 1st, 2009

Verfassungswidrige Bundestagswahl?

Regierungsbildung mittels Überhangmandaten, eine verfassungswidrige Bundestagswahl?

Der ehemalige Verfassungsrichter, Ernst Gottfried Mahrenholz, in einem Interview bei der Süddeutschen zu der Frage ob eine Regierungsbildung alleine über Überhangmandate überhaupt verfassungskonform sein kann.
siehe Artikel: “Kungelei – das Volk wird beiseitegeschoben”
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September 24th, 2009

Rette deine Freiheit!

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Hier mal wieder etwas zum neuesten Stand der Dinge in der deutschen Politiklandschaft. Ist unsere Freiheit in Gefahr? Nun, sehen wir selbst!


Quelle: www.RetteDeineFreiheit.de

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September 2nd, 2009

Kultur vs Industrie, ein Widerspruch?

Zum Dilemma Musik/Musikindustrie hier mal etwas aus der eigenem Erleben:

Mein bester Freund, oder besser gesagt ehemals bester Freund, Tommi Stumpff, war lange Zeit Musiker, hatte auch einige CD’s veröffentlicht, unter anderem die letzten Erscheinungen bei einer sehr großen Plattenfirma, einer sogenannten Major-Company. Interessant war, nachdem die letzte CD veröffentlicht war, eine 10.000er Pressung, war diese jedoch gar nicht verfügbar, auch nicht bei Bestellung, da, auf Anfrage, vorgeblich vergriffen.
Wie kann das sein?
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August 22nd, 2009